Ines Hoster hat uns faszinierende Bilder von Polarlichtern gesandt, die sie Anfang März ’26 aufgenommen hat. Gerne stellen wir sie hier ein. Vielen Dank!


Ines Hoster hat uns faszinierende Bilder von Polarlichtern gesandt, die sie Anfang März ’26 aufgenommen hat. Gerne stellen wir sie hier ein. Vielen Dank!


Die unglaublichen Möglichkeiten von Digitalkameras und elektronischer Bildverarbeitung sowie die Bereitstellung professioneller Methoden zur Photometrie und Spektroskopie lassen auch den Laien an der modernen Forschung teilhaben.
Auszug aus der Buchbeschreibung „Astronomie in Theorie und Praxis“:
Theorie: Die Theorie wird gründlich behandelt: Neben Fragen zum Auflösungsvermögen und den zahlreichen Kontrastmethoden wie Dunkelfeld, Phasenkontrast und Polarisation kommen auch Aspekte der Mikrophotographie und der Darstellung auf einem Monitor zur vollen Entfaltung. Die Chemie wird aber auch gestreift.
Leseprobe unter https://astronomie-buch.de/index_htm_files/Kompendium_12_Leseprobe.pdf.
Obwohl das Buch sehr viel Praxis enthält, wird der Leser zu einigen Themen nur wenig finden: Software und Hardware sind nur Randthemen. Zu schnell ändert sich das Angebot an Computerprogrammen mit umfangreichen Funktionen, die alle zu testen und zu beschreiben nicht mehr möglich ist. Das bleibt den Handbüchern und Foren vorbehalten.
Das Gleiche gilt für das Marktangebot der Fernrohre, des Zubehörs und der astrotauglichen Kameras. Auch Verweise zu Internetadressen verlieren mit der Zeit oftmals ihre Gültigkeit. Onlineportale wie beispielsweise die virtuellen Observatorien ändern sich rasch in den Aufrufen und häufig auch in der Bedienung.
Das Buch begleitet praxisorientiert viele Sternfreunde ein halbes Jahrhundert. Es behandelt die Astronomie und Astrophysik in verständlicher Form, ohne dabei wissenschaftliche Ansprüche aufzugeben. Die deshalb notwendige Mathematik soll aber weniger geübte Leser nicht abschrecken. Daher wird in diesem Buch zur Veranschaulichung von Zusammenhängen der mathematische Formalismus durch zahlreiche Abbildungen und Tabellen visualisiert und durch Beispiele belebt.
Dieses Standardwerk der deutschen astronomischen Literatur führt durch zahlreiche Anwendungsbeispiele in die wissenschaftliche Praxis ein. Es ist nicht nur ein Lesebuch, sondern vor allem ein Buch zum Mitmachen. Mein Dank gebührt allen kritischen Lesern, die mir durch ihre positive Meinung den mentalen Rückhalt für dieses Werk gaben und deren Anregungen deutliche Spuren im Buch hinterließen.
PixInsight ist ein für astronomische Zwecke optimiertes Bildbearbeitungswerkzeug. PixInsight hat den Ruf, schwierig zu sein und eine lange Einarbeitungszeit zu benötigen. Wer dieses Buch durchgearbeitet hat, wird feststellen, dass alles halb so wild ist und PixInsight ein tolles, relativ leicht bedienbares Werkzeug darstellt.
Auszug aus der Buchbeschreibung „PixInsight lieb gewinnen“:
Die ersten Schritte einer professionellen Bildbearbeitung in der Astrophotographie einschließlich Photometrie.
Leseprobe unter https://astronomie-buch.de/index_htm_files/PixInsight_Leseprobe.pdf.
PixInsight ist ein für astronomische Zwecke optimiertes Bildbearbeitungswerkzeug. PixInsight hat den Ruf, schwierig zu sein und eine lange Einarbeitungszeit zu benötigen. Wer dieses Buch durchgearbeitet hat, wird feststellen, dass alles halb so wild ist und PixInsight ein tolles, relativ leicht bedienbares Werkzeug darstellt. Das Buch ist in erster Linie zum Einstieg gedacht, daher werden schwierige Themen wie Schmalbandfilter und Mosaik nur grob umrissen. Dennoch kann jeder Astrophotograph den einen oder anderen Tipp finden.
Das Buch erläutert den Arbeitsablauf (Workflow) in mehreren Stufen: Es beginnt mit einer bereits gestapelten Farbaufnahme, zum Beispiel einer DSLR-Kamera, und reicht vom One-Coffee-Workflow über den Standardworkflow bis zum Komfortworkflow. Es folgen spezielle Themen wie Hyperbolische Streckung, Bilder kombinieren oder Kometen. PixInsight erlaubt auch die Blenden- und PSF-Photometrie und ist in sofern ein gutes Werkzeug für Veränderlichenbeobachter, weshalb diesem Thema ein eigenes Kapitel gewidmet ist.
Das Buch ist nach dem Pareto-Prinzip gestaltet: In 10–20% der Zeit sollen 80–90% des bestmöglichen Ergebnisses erreicht werden. Das ist ausreichend für die meisten Sternfreunde und belastet nicht mit Details, die nur verwirren und keinen großen Vorteil bieten. Das Buch beschränkt sich auf die wichtigsten zehn Prozent der Möglichkeiten.
Die Aufnahmen, die für den One-Coffee-Workflow, den Standardworkflow und das Kapitel ›Hyperbolische Streckung‹ benötigt werden, können von der Website des Verfassers heruntergeladen werden. Dadurch können die im Buch erläuterten Abläufe parallel mitgeübt werden.
Dieses etwas andere Buch von Dr. Erik Wischnewski beschreibt die Mikroskopie aus Sicht eines Astrophysikers. Das Buch beschreibt ausführlich den Erkenntnisgewinn eines Einsteigers und ist somit ein nützlicher Helfer für den startenden Mikroskopiefreund.
Auszug aus der Buchbeschreibung „Ein Astronom und sein Mikroskop“:
Theorie: Die Theorie wird gründlich behandelt: Neben Fragen zum Auflösungsvermögen und den zahlreichen Kontrastmethoden wie Dunkelfeld, Phasenkontrast und Polarisation kommen auch Aspekte der Mikrophotographie und der Darstellung auf einem Monitor zur vollen Entfaltung. Die Chemie wird aber auch gestreift.
Leseprobe unter https://astronomie-buch.de/index_htm_files/Mikroskopie_Leseprobe.pdf.
Praxis: Im praktischen Teil zeige ich die Objekte, die mir im Haus und im Garten begegneten. Es geht um den Spaß, die eigene Umwelt zu erforschen und zu verstehen, aber mit so wenig präparierenden Maßnahmen wie möglich: nichts perfektioniert, Hauptsache schnell und einfach, alles mit Potential nach oben. Natürlich fehlt das obligatorische Kapitel zum Thema Präparieren nicht. Mich hat aber vor allem auch das biologische Umfeld zu dem im Mikroskop Beobachteten interessiert. Mensch und Medizin: Insgesamt 35 Seiten habe ich dem menschlichen Körper aus medizinischer Sicht gewidmet: Haare, Mundhöhle und Speichel, Blut, Urin, Sperma und Fäzes werden eingehend untersucht.
Fazit: So ist ›Ein Astronom und sein Mikroskop‹ in gewisser Hinsicht auch ein Logbuch während meines Tauchgangs in die mikroskopische Welt. Ich lade Sie herzlichst ein, mit mir gemeinsam die Reise in den Mikrokosmos anzutreten. 450 Abbildungen beleben das Buch, 79 Tabellen schaffen Übersicht, 61 Kästen heben Informationen hervor und 47 Formeln vertiefen die Theorie. 430 Querverweise führen den Leser durch das Werk und ein Index mit rund 860 Stichworten erleichtert die Suche.
Am 28. März ist Astronomietag – wir starten am Abend ab 19.30 Uhr.
Am Astronomietag bietet der Astronomische Arbeitskreis Mönchengladbach e.V. zahlreiche Aktivitäten an, damit jeder einmal den Sternhimmel live erleben kann – zentral koordiniert von der Vereinigung der Sternfreunde e.V., kurz VdS. Weitere Sternwarten, Vereine, Planetarien, Forschungsinstitute, Museen, Schulen und auch Einzelpersonen in Deutschland und der Schweiz beteiligen sich an diesem Event.
Erfahren Sie hier mehr über die Veranstaltung.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder, Förderer und Sponsoren,
schnell ist wieder einmal ein Jahr vergangen und wir wundern uns, wo die Zeit geblieben ist.
Ein Jahr voller Ereignisse, einer Menge Arbeit an unserer Sternwarte und auch manchem Schweißtropfen. Das Schöne dabei ist jedoch, dass wir wieder regelmäßig Veranstaltungen durchgeführt haben (jeden 1. Samstag im Monat), eine partielle Sonnenfinsternis mit rund 350 – 400 Besuchern auf dem Rheydter Wochenmarkt beobachten konnten und am diesjährigen Astronomietag 2025 aktiv teilgenommen haben.
Wir konnten auch einige neue, jüngere Mitglieder gewinnen und haben somit den Verlust der Mitglieder der letzten Jahre seit Corona fast ausgleichen können. Verstorbene Mitglieder hatten wir im Jahre 2025 zum Glück auch nicht zu betrauern.
Was ist alles geschehen in diesem Jahr?
Seit Januar 2025 haben wir in der Containeranlage sämtliche Fenster und Fenstertüren sowie die Eingangstüre zum F. W. Bessel-Institut erneuert und damit energetisch saniert. Anschließend hat die Firma Elektrotechnik Mura die Verkabelung im großen Medienraum neu installiert und ein Upgrade des Zählerschrankes vorgenommen. Diese Arbeiten stocken jetzt, da wir zunächst die Innenwände der Container erneuern und energetisch sanieren müssen.
Die Planung für die Beheizung der Containeranlage ist in Zusammenarbeit mit der Firma Mura weiter konkretisiert worden und wird über steuerbare Elektro-Konvektor-Heizkörper erfolgen, die weitestgehend über eine Solaranlage mit großzügig bemessenen Speichern betrieben werden.
Die Durchführung des Astronomietags 2025 hat uns bewogen, den Arbeiten am Bessel-Institut vorübergehend eine andere Priorität einzuräumen und dafür die Sternwarte für unsere Besucher wieder erlebbar zu machen. Insofern mussten wir das Projekt „Revitalisierung der Sternwarte und deren Technik“ vorziehen.
Ab April / Mai 2025 haben wir dann mit den erforderlichen Außenarbeiten zur Revitalisierung der Sternwarte und deren Technik begonnen. Diese Arbeiten haben sich als sehr zeitaufwendig herausgestellt, so dass die Arbeiten im Dezember 25 unterbrochen werden mussten. (siehe beigefügten Bericht sowie die Bilder auf unserer Homepage und der Whats-app-Gruppe. AstronomieMG“). Dieser Gruppe können Sie jederzeit beitreten und erhalten „frische“ Informationen zu Beobachtungsmöglichkeiten.
Wie geht es weiter?
Sobald das Wetter im Jahr 2026 wieder offen ist, sollen die Reinigungsarbeiten fortgesetzt werden. Die Dachfläche wird dann mit einer sog. „Elefantenhaut“ neu versiegelt, der Schieber der Kuppel wieder einbrennlackiert und die Seilzüge der Schiebertechnik erneuert. Der Laufkranz der Kuppel wird gereinigt und neu geschmiert.
Die Geräte sowie die Montierung werden gereinigt, zerlegt und gefettet und durch digitale. Technik ergänzt werden. Der Schrittmotor zur Nachführung der Geräteachse wird instandgesetzt, ggf. auch durch einen digital steuerbaren Schrittmotor ersetzt.
Zwischenzeitlich werden wir uns witterungsbedingt in den nächsten Wochen mit dem Ausbau des Mulifunktionsraumes beschäftigen und die energetische Sanierung der Außenwände im Bereich der Fenster vorantreiben.
Neben diesen Baumaßnahmen sind aber auch viele administrative Maßnahmen und Aufgaben zu erledigen, die der Vorbereitung einer Mitgliederversammlung und der Änderung der Satzung dienen.
Wer also Lust und Laune hat, ist gerne eingeladen, uns zu unterstützen.
Das Jahr 2025 war insgesamt ein anstrengendes, aber auch schönes Jahr, das uns einmal mehr viel Freude bereitet hat, allein schon, wenn ich so an die Durchführung einer Kinderveranstaltung im Dezember denke, bei der 12 Kinder hochmotiviert mitgemacht, zugehört und mit gebastelt haben. Ein rundum gelungener Nachmittag / Abend, der auch aus der durchgeführten Veranstaltung etwas an den Verein und dessen Akteure zurückgegeben hat.
Es war auch ein großartiges Gefühl, zu sehen, wie viele Mitglieder, Förderer und Sponsoren sich für den Neuanfang engagiert haben. All jenen, auch denen, die halt helfen, ohne selbst Mitglied im Verein zu sein, gebührt unsere Anerkennung und unser Dank für die geleistete Arbeit, begleitet von der Vorfreude auf weitere gemeinsame Aktionen.
Ich wünsche allen Mitgliedern, die im Laufe des Jahres erkrankt sind, eine gute Genesung und Gesundheit.
Allen Mitgliedern, Förderern, Sponsoren und deren Angehörigen wünsche ich für das neue Jahr 2026 alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und persönliche Zufriedenheit.
Es grüßt herzlich
Karl-Heinz Herpens
Vorsitzender
AstroMG
Der Sternenfreund Harald Truss hat uns eine beeindruckende Aufnahme der Andromedagalaxis zugesandt, die er am 24.08.25 „vom heimischen Balkon im lichtverschmutzten Rheydt“ aufgenommen hat. Das Instrument war ein Seestar S30 mit einer Öffnung von 30 mm.

Und weiter gehts mit der Revitalisierung: die Elephantenhaut ist zu mehr als der Hälfte von der Kuppel entfernt.






Das GURU Magazin aus Mönchengladbach berichtet auf Facebook unter dem Titel „Sternenflotte sucht Hilfe“ über die fortschreitenden Arbeiten an der Sternwarte:
Direkt neben dem Archäologischen Museum auf dem Wasserwerksgelände Rheindahlen macht der Astronomischer Arbeitskreis Mönchengladbach e.V. mit seiner kleinen aber feinen Sternwarte die Sicht frei auf entfernte Welten.
Nun steht die Sanierung des Daches an. Eine friemelige Aufgabe den in die Jahre gekommenen Schutz erstmal zu entfernen – in der Gruppe aber durchaus eine unterhaltsame, fast schon besinnliche Geschichte.
Der Arbeitskreis sucht helfende Hände und natürlich auch Interessierte, die um das Weltraumspektakel miteifern möchten. Der nächste Info-Nachmittag findet am 02. August zwischen 14 und 17 Uhr statt.
„Vielleicht finden wir auch einen irdischen Feinmechaniker, der dem Schrittmotor im Observatorium auf die Sprünge hilft“ sagt Karl-Heinz Herpens, Vorsitzender des astronomischen Arbeitskreises.
Astronomischer Arbeitskreis Mönchengladbach e.V.
Mennrather Str. 80
Auf dem Gelände des Wasserwerks Rheindahlen,
direkt neben dem Archäologisches Museum im Wasserturm
41179 Mönchengladbach
Fon 02161.573113
www.astro-mg.de
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Foto GURU Magazin:
